E-Commerce - E-Business - Am Anfang war die Digitalisierung.
Am
Anfang war die Digitalisierung. Denn ohne das Internet und seine
Kommunikationsformen wäre die Weiterentwicklung unseres Wirtschaftslebens
nicht möglich gewesen. Dass es sich weiter entwickelt hat,
steht außer Frage. Aus den regional begrenzten Märkten
wurde der weltweite Handel, neue Informationsquellen erschlossen
sich, die geschäftliche Kommunikation hat sich grundlegend
verändert. Möglich wurde dies durch Tim Berners-Lee. Er
entwickelte 1989 das Hypertext Transfer Protokoll, kurz HTTP und
legte damit den Grundstein für das World Wide Web. Da diese
Geschichte noch vergleichsweise kurz ist, sind auch die Begriffsbestimmungen
noch im Fluss.
Über allem steht das e-Business
e-Business ist der Vater des Gedanken, der Überbegriff und
beinhaltet alle Formen der elektronischen Geschäftsabwicklung.
Das können die verschiedenen Möglichkeiten des Onlinebankings
sein, die SMS, die einen Auftrag bestätigt oder eben e-Commerce.
Denn damit ist in der Regel der elektronische Handel, also der
Einkauf über das Internet gemeint. Dass E-Commerce aber sehr
viel weiter geht, zeigt die Definition, die man im Wirtschaftslexikon
von www.onpulson.de findet. Hier wird unter E-Commerce alles zusammengefasst,
was den Austausch von Waren, Informationsprodukten oder Services
betrifft. Damit beschränkt sich E-Commerce nicht nur auf
den Internetbummel, sondern beinhaltet auch Bereiche wie E-Procurement,
B2B-Plattformen oder die elektronische Kommunikation
mit Behörden. Zudem umfasst diese Definition auch das Herunterladen
von Daten wie Musik oder Computerprogrammen.
Online
Shops: wenn denn alles so einfach wäre
Wie viele Online
Shops existieren eigentlich in Deutschland? Offiziell gibt
es darüber keine Angaben. Die Schätzungen bewegen sich
zwischen 100.000 und knapp 400.000 Stück, sicherlich mit
steigender Tendenz. Denn das Internet ist ein weites Geschäftsfeld,
es erscheint vielen Unternehmen attraktiv, ihre Geschäfte
auch online zu betreiben. Doch so einfach lässt sich die
Realität nicht in die Virtualität übertragen. Man
muss man bedenken, dass auch ein Onlineshop betrieben werden will.
Und wer das gut machen möchte, braucht dafür die nötige
Manpower, sprich die nötigen personellen aber auch finanziellen
Kapazitäten.
Böse Fallen im E-Commerce
Das Unternehmen Trusted Shops hat eine Studie mit den zehn häufigsten
Fehlern herausgegeben. Die Fehler liegen demnach weniger im eigentlichen
Tätigkeitsgebiet der Anbieter. Denn in ihrer eigenen Branche
kennen sich die Unternehmer aus. Die Fallen liegen vielmehr in
der mangelnden Information dem Kunden gegenüber, fehlenden
Hinweisen was einen Widerruf oder einen Vertragstext betrifft.
Oftmals beinhalten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen unzulässige
Klauseln. Bei falschen Angaben riskiert man teure Abmahnungen
von Verbraucherschutz- oder Wettbewerbsverbänden. Daher sollte
sich ein Unternehmen, das auch online aktiv werden will, professionell
beraten lassen.
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