Internet-Boom ungebrochen - der Trend geht zum Online-Shop
Während
im Einzelhandel die Zahlen stagnieren und sich nur nach und nach
leicht erholen, boomt der Verkauf über das Internet. Insgesamt
gaben die Deutschen im Jahre 2009 mehr Geld als zuvor für im
Internet bestellte Waren oder Dienstleistungen aus; es waren immerhin
21,7 Mrd. Euro.
Wer kauft was im Internet?
Der Zuwachs wurde vor allem von zwei Bevölkerungsgruppen
geprägt: Einerseits entdecken Frauen das Internet für
sich, 53 % aller Frauen nutzen das Netz zum Shoppen. Andererseits
kauft immerhin 28 % der über 60-Jährigen online ein.
Diese Generation ist noch den klassischen Versandhandel gewohnt
und muss lediglich die Hemmschwelle Computer
abbauen, was mehr und mehr gelingt. Der erhöhte Frauenanteil
macht sich auch an den verkauften Produkten bemerkbar. Der Modebereich
ist inzwischen die umsatzstärkste Warengruppe. Im Segment
digitale Dienstleistungsumsätze fallen vor allem Flugtickets,
Bahnreisen oder Mietwagen ins Gewicht. Aber auch der Reisemarkt
profitiert vom Internet. Während die jüngeren Nutzer
bis 19 Jahre das Internet vor allem für den Freizeitbedarf
nutzen (Filme, Spiele, Musik etc.), steht mit steigendem Alter
der Informationsbedarf und der Einkauf für den Alltag im
Vordergrund.
Was
zeichnet einen guten Online-Shop aus?
Auch klassische Einzelhändler merken, dass das Internet
den Absatzmarkt vergrößert. Gerade die Modebranche
vertreibt nun auch verstärkt online. Das ist beispielsweise
die familiengeführte Edelboutique Eickhoff in Düsseldorf,
die nun auch im Internet vertreten ist oder der spanische Moderiese
Zara, der ebenfalls seit kurzem im Netz präsent ist.
Doch wann ist Online-Shop
gut? Der Kunde möchte sich möglichst schnell auf einer
Internetseite zurechtfinden.
Das Handling muss sowohl einfach, als auch funktional und ansprechend
sein. Suchfunktionen erleichtern das Einkaufen. Kann man Kategorien
wie Größe, Material und Farbe filtern, ist das Ergebnis
perfekt. Einfacher lässt sich der gelbe Mohairpullover in
Größe 38 dann kaum finden.
Oft wird das Internet wie ein Katalog genutzt. Doch man könnte
den User noch mehr einbeziehen. Wie der Versandhändler otto.de
das tut und den Kunden innerhalb einer bestimmten Zeitspanne auswählen
lässt, wann die Ware ankommen soll.
Vertrauen und guter Service
Hat ein Kunde gute Erfahrungen mit einem bestimmten Online-Shop
gemacht hat, kauft er dort auch gerne wieder ein. Daher lohnt
es sich, auch hier ein Vertrauensverhältnis
aufzubauen und sich durch besonderen Service auszuzeichnen. Das
beinhaltet sowohl verschiedene Bezahlmöglichkeit,
als auch eine gewisse Transparenz (wer betreibt den Shop, klare
Versandkosten, einsehbare AGBs etc.). Dann müssen nur noch
die Qualität des Produkts und das Preis-Leistungs-Verhältnis
stimmen.
Sofern Sie einen eigenen Online-Shop ins Internet stellen möchten,
gibt es diverse gute Shop-Systeme, teilweise kostenlos, teilweise
kostenpflichtig. Schauen Sie einfach --> hier.
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