Sinnvolle Tools und Tipps rund um den Rechner
Ein
Computer
bringt viele Vorteile. Der Funktionsumfang eines PCs ist nahezu
grenzenlos. Man kann sich kaum eine Aufgabe erdenken, die mit dem
richtigen Programm nicht bewältigt werden kann.
Wenn es um größere Aufgaben geht die schließlich
so etwas wie ein Produkt hervorrufen sollen, werden diese Programme
meist Anwendungsprogramme
genannt. Aber auch für den Rechner selbst gibt es viele kleine
nützliche Programme, die bei der Überwachung des Rechners
helfen.
Ein altes Problem ist z. B., dass Windows mit der Zeit immer
langsamer wird und sich schon die Bootzeit (also Zeit, die der
Rechner zum Starten benötigt) immer weiter erhöht. Um
hier nicht irgendwann zu verzweifeln oder nach dem Einschalten
resignierend eine Tasse Kaffee zuzubereiten, gibt es mehrere Möglichkeiten,
sich Abhilfe zu verschaffen.
Fachzeitschriften sind gute Quellen:
Zum einen bieten einschlägige Fachzeitschriften wie z.B.
"ComputerBild" oder "Chip" immer wieder Rubriken
im Heft an, die solche Probleme lösen können. In den
Miniserien innerhalb der Zeitschriften, die meist etwa mit "Tipps
und Tricks" übertitelt sind, werden konkrete Problemstellungen
behandelt und detaillierte Tipps zur Beseitigung des Problems
angeboten. Vielfach wird aber auch auf entsprechende Programme
hingewiesen, die entweder auf der oft beiliegenden Heft-CD bzw.
DVD enthalten sind oder die man sich auf bestimmten Seiten kostenlos
aus dem Netz holen kann.
Tuning von Rechner und Software:
Solche Tuning-Tipps und Tools sind immer wieder Thema der Zeitschriften.
Regelmäßig werden ganze Tuning-Suiten dem Heft beigelegt.
Solche Hilfsprogramme, wie z.B. "Tune Up Utilities 2009"
helfen dem normalen PC-User, Windowsfunktionen zu nutzen, die
sonst nur schwer zu finden sind. Sei es, weil diese "Board-Tools"
sehr gut versteckt in den Systemprogrammen des Betriebssystems
lagern und kaum auszumachen sind oder weil sie mit herkömmlichen
Methoden gar nicht aktiviert werden können. Viele dieser
Programme enthalten eine 1-Klick-Optimierungsfunktion. Hiermit
werden die meisten bekannten Systembremsen auf einen Mausklick
entdeckt und behoben. Eine Wiederherstellungsfunktion sorgt hier
für sicheres Arbeiten, wenn mal etwas nicht mehr funktionieren
sollte. Vor wichtigen Änderungen, die die Stabilität
des Systems beeinträchtigen könnten wird aber ohnehin
eine entsprechende Warnung geschaltet. Eine spürbare Beschleunigung
des Startvorgangs wird z.B. schon mit der Abschaltung von Dienstprogrammen
erreicht. Diese kann man zwar auch manuell über die Computerverwaltung
steuern. Jedoch fehlt dem Normalkunden das Wissen, welche Dienste
man gefahrlos abschalten kann und welche gebraucht werden.
Tools aus dem Internet:
Tools werden nicht nur für das Betriebssystem selbst benötigt.
Sie finden sich in den allermöglichsten Kategorien. Es gibt
Programme zur Verwaltung der eigenen Finanzen, für die Einrichtung
eines Netzwerkes und dessen Überwachung beispielsweise für
den Datenverkehr. Das Internet selbst kann Ziel der Tools sein,
wenn die Browser durch kleine Zusatzfunktionen erweitert werden
sollen. Schon integrierte Google-Suchleisten oder automatische
Übersetzer lassen sich über Plug-Ins oder Add-Ons in
den Internet Explorer oder Firefox bzw. andere Browser einbauen.
Auch beliebt sind hier Downloadmanager, mit denen sich die Zeit
überprüfen lässt, die ein Download zur Fertigstellung
benötigt.
Viele Tools bedeuten aber auch eine wesentliche Verschlankung
des Systems, weil sie viel weniger Rechenressourcen benötigen,
als die windowseigenen Programme oder die bekannten Programme,
die diese Funktion übernehmen sollen. Z.B. bietet das kostenpflichtige
Brennprogramm Nero viele umfangreiche Funktionen rund um das Brennen.
Dies wird aber auch am Speicherplatzbedarf des Programms (in der
aktuellen Version immerhin 1,8 GB!) und an seiner Bindung von
CPU-Leistung und Speicherauslastung deutlich. Kleinere Tools,
die ähnlich bedienerfreundlich sind und für die gleiche
Funktion nur etwa höchstens 20 MB benötigen, erledigen
das Brennen der CDs also ohne großen Rechenaufwand, aber
wesentlich komfortabler als das Brennen über den Windows-Explorer.
Ähnliches gilt für das frei erhältliche PDF-Datei-Leseprogramm
Adobe Reader. Es belegt nach Installation 233 MB auf der Platte.
Der Cool PDF Reader schafft das Ansehen und Drucken von PDF-Dokumenten
ohne Installation mit einem 650kb (also unter 1 MB!) schlanken
Programm.
Tipp:
So finden sich noch zu zahlreichen anderen Gebieten Tools und
kleine Hilfsprogramme, die den Alltag am Rechner erleichtern.
Als Tipp sei ein Besuch auf der Seite "www.soft-ware.net"
empfohlen, wo nach Anwendungskategorien geordnet tausende von
Programmen zum Download bereitstehen. Nicht alle angebotenen Dateien
sind auch Freeware, also gänzlich kostenfrei zu nutzen, aber
die hierzu notwendigen Informationen stehen auf der Seite neben
dem jeweiligen Programm.
Falls man ein spezielles Problem mit einer bestimmten Funktion
oder einem bestimmten Programm hat, helfen aber auch die Foren
der PC-Zeitschriften weiter. In den Foren auf chip.de z.B. kann
man so eine Frage zu einem Problem stellen oder nach Problemen
suchen, die schon von anderen Usern gelöst wurden. Eine entsprechende
Anfrage in einer Suchmaschine wie Google hilft hier oft schon
weiter.
Kostenlose Software-Tools finden Sie unter anderem --> hier.
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