Web-Design und Usabilityfreundlichkeit gehören zusammen
Das
Internet ist erwachsen geworden und mit ihm auch die Gestaltung
von Webseiten. "Web-Design" ist dabei ein nicht zu vernachlässigender
Faktor gerade dann, wenn man mit seiner Web-Präsenz auch Geld
verdienen möchte. Waren die Webseiten der ersten Stunde noch
voll von Disign-Fehlern, Inplausibilitäten und Usability-unfreundlichen
Darstellungen so weiß man heute: eine designte Webseite hat
maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg einer
Seite.
Sofern Sie eine neue Web-Präsenz ins Internet stellen möchten
und dabei nicht auf eines der vielen verfügbaren Templates
zurückgreifen wollen, dann sollten Sie sich bezüglich
Design zunächst grundsätzliche Gedanken machen. Inhalte
sind nicht alles, mit der nonverbalen Kommunikation können
Sie bereits sehr viel erreichen. Der User muss sich auf Ihrer
Seite wie zuhause fühlen, störende Faktoren sollten
Sie von Ihrer Website verbannen.
Web-Design und die Farben:
Bei vielen Web-Präsenzen ist die Farbe ein ganz wichtiger
Faktor. Eine seriöse Bank- oder Finanzseite werden Sie niemals
in einer rosaroten Farbe vorfinden, eine Seite die junge Mädchen
ansprechen soll wird niemals das so seriös wirkende Bank-Blau
haben. Seriöse Seiten werden zudem auch auf alle Seiten auf
ein einheitliches Aussehen achten (Corporate Identity) und dann
natürlich auch auf eine größtmögliche Benutzerfreundlichkeit
(Stichwort Usability).
Denken Sie auch daran, das Web hat teilweise nur eingeschränkte
Möglichkeiten zur Darstellung der Farben und vor allen Dingen
ist so gut wie jeder Monitor eines Users unterschiedlich eingestellt.
Ihre schöne Websitefarbe kann am Monitor des Nachbarn schon
ganz anders wirken.
Zum
modernen Design einer Website gehört auch die Barrierefreiheit:
Bei der Gestaltung Ihrer Website sollten Sie auch darauf achten,
dass möglichst viele User Ihre Website auch benutzen können,
denken Sie beispielsweise an sehbehinderte Menschen oder auch
an Ausgabegeräten wie Smartphone-Displays, eBooks oder Netbooks.
Mag man mit JavaScript oder Flash auch tolle Effekte erzielen
können denken Sie daran, der User muss diese Elemente auf
seinem Endgerät auch ausführen können. Text- und
Linkwüsten belasten den User eben so sehr viel fehlende Alternativ-Beschreibungen
von Grafiken für sehbehinderte Menschen. Gerade die Lesbarkeit
der Webseiten ist ein ganz wichtiges Thema. Sie sollten neben
angenehme Farben auch auf einen angenehmen Kontrast der Seiten-
und Schriftfarben achten. Verschiedene CSS-Formatierungen der
Schrift ermöglichen es dem User, sich die Schriftgröße
unter Umständen mit einem einzigen Klick selbst einzustellen.
Web-Design - Denken Sie auch an Druckformate:
Sofern Sie Ihren Usern Webinhalte in Papierform zur Verfügung
stellen möchten sollten Sie auch darauf achten, dass der
User die angezeigten Inhalte auch vernünftig ausdrucken kann.
Web-Grafiken sehen bei einer Auflösung von 72 dpi am Bildschirm
hervorragend aus, im Printbereich verwischen die Bilder weil eine
klare Darstellung nur bei 300 dpi möglich ist. Geben Sie
Ihren Usern ein ordentliches Druckformat mit auf dem Weg und wählen
Sie für Ihre Website ein Schriftbild, dass sich möglichst
klar und deutlich ausdrucken lässt.
Siehe auch die Online Enzyklopädie Wikipedia unter Webdesign.
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